Es hat mich schon etwas gewundert, dass Martin Schulz der Ansicht ist, die Kanzlerin müsse weg.
Wer das noch vor wenigen Monaten in seinem Beisein tat, der wurde ausgegrenzt und beschimpft. Menschen in Deutschland haben für solch eine Aussage viel Kritik einstecken müssen, die sich auch in gesellschaftlichen und beruflichen Repressalien ausgedrückt hat.
Aber Schulz ist noch nicht fertig. Ihm ist die elitäre Politik in Berlin ein Dorn im Auge. Er möchte Sie entmachten. Doch zu genau dieser Elite zählt seine SPD. Dort ist kein offenes Ohr mehr für die Belange der Arbeitnehmerschaft. Und Schulz selbst standen bis zum Ende seiner Amtszeit als Präsident des europäischen Parlamentes unter anderem 33 Assistenten, 2 Chauffeure und 2 Limousinen zur Verfügung. Na wenn das nicht ein dekadenter Aufwand für einen Mann ist, der sich zum einfachen Volk zählen möchte.
Mir bleibt das Fazit, dass Schulz leider nur eines ist: ein guter Redner und Ideologe.
Und in meinen Augen ist er ein linksideologischer Populist.